Bittere Heimniederlage trotz Führung

Nach 1:0-Führung müssen wir uns Mannersdorf noch mit 1:2 geschlagen geben.

In der 2. Runde mussten wir uns am Freitagabend dem ASK Mannersdorf auf eigener Anlage mit 1:2 geschlagen geben. Nach unserer Führung durch Sasa Pantic drehte der ASK die Partie in der zweiten Halbzeit. Trotz großem Einsatz und einer starken Defensivleistung reichte es am Ende nicht für Punkte.

Pantic bringt uns in Führung

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der Mannersdorf immer wieder versuchte, Druck aufzubauen. Wir hielten dagegen und standen defensiv kompakt. In der 27. Minute belohnten wir uns schließlich für unseren Einsatz: Sasa Pantic brachte uns mit 1:0 in Führung.

Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Pause. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatten wir uns damit eine gute Ausgangsposition für die zweiten 45 Minuten geschaffen.

Rote Karte bringt die Wende

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Mannersdorf den Druck. In der 56. Minute kam es schließlich zur entscheidenden Szene: Unser Torhüter Matthias Franz sah wegen Torraubs die Rote Karte.

Aus unserer Sicht eine besonders bittere Entscheidung, denn damit wurden wir doppelt bestraft: Elfmeter und Ausschluss. Gerade weil Matthias klar versucht hat, den Ball zu spielen, ist diese Entscheidung für uns nur schwer nachvollziehbar.

Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Taner Sen zum 1:1.

In Unterzahl wurde die Aufgabe für uns zunehmend schwieriger. Wir mussten viel Laufarbeit investieren und konzentrierten uns vor allem darauf, die Räume eng zu halten und gefährliche Aktionen der Gäste zu verhindern.

Spätes Gegentor entscheidet die Partie

Lange Zeit konnten wir dem Druck standhalten. Mannersdorf blieb zwar spielbestimmend, klare Möglichkeiten ließ unsere Defensive nur wenige zu. In der 88. Minute fiel dann aber doch noch der entscheidende Treffer: Taner Sen erzielte mit seinem zweiten Tor des Abends das 2:1 für die Gäste.

Wir gaben uns allerdings nicht auf und hatten in der Nachspielzeit noch einmal Pech. Ein Schuss landete an der Stange und verhinderte den möglichen späten Ausgleich.

Bittere Niederlage, aber deutliche Reaktion

Am Ende müssen wir uns nach einer 1:0-Führung mit 1:2 geschlagen geben. Besonders bitter ist dabei, dass wir nach dem Platzverweis lange Zeit mit großem Einsatz um den Punkt gekämpft haben.

Trotz der Niederlage können wir auf dieser Leistung definitiv aufbauen. Der Einsatz hat über die gesamte Partie gestimmt und wir haben eine deutliche Reaktion auf die Niederlage in Weissenbach gezeigt. Gerade die kämpferische Leistung und der Zusammenhalt in Unterzahl geben uns Mut für die kommenden Aufgaben.

Mannersdorf nimmt damit die drei Punkte aus Maria Lanzendorf mit. Für uns heißt es nun, die Partie abzuhaken, das Positive mitzunehmen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

 

MARIA LANZENDORF - MANNERSDORF 1:2 (1:0)

Torfolge: 1:0 (27.) Pantic, 1:1 (60., Elfmeter) Sen, 1:2 (88.) Sen.

Gelbe Karten: Gojkovic (28. Foul), Salkic (39. Foul), Jahić (44. Unsportlichkeit), Stugner (79. Kritik); Fuchs (42. Foul), Lesdedaj (56. Kritik).

Rote Karten: Franz (56. Torchancenverh.); .

Maria Lanzendorf: Franz; Gojkovic (57. Orban), Lemut, Stugner (55. Zelinsky), Torun, Pantic (55. Koch), Jahić, Salkic, Cakic (85. Gürcetin), Ekinci, Plavcic.

Mannersdorf: Sutter; Habula, Sejdini (90+2. Karanitsch), Srok, Özel, Beskid (77. Harcevic), Fuchs, Lazarevic (77. Bagceci), Sen, Kölbl (33. Mujcic), Juhnke (33. Okunakol).

100 Zuschauer, Schiedsrichter: Stevan Radenkovic.

nwl, 23.08.2026