Ferdinand Bosch neuer Trainer in Maria Lanzendorf
Die Lage ist nach den letzten Ergebnissen leider wieder prekär geworden und so hat sich die sportliche Leitung entschlossen, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Ferdinand Bosch soll den drohenden Abstieg noch verhindern.
Dass Günther Kastner und Thomas Pokernus nicht gerade vom Glück verfolgt waren, muss man anerkennen. "In der ganzen Saison gab es leider keinen erkennbaren Aufwärtstrend, daher hat man sich zu diesem Schritt entschlossen. Leider büßen im Endeffekt die Trainer auch immer für die Fehler der Spieler", betont Obmann Neubauer im Gespräch mit der Redaktion.
Thomas Pokernus wird dem Verein weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen. Mit ihm plant man auch für längerfristige Aufgaben im Verein. "Nur möchte man ihm die Doppelbelastung als Spieler und Trainer momentan ersparen. Er soll sich in den letzten sechs Runden auf das Spielen konzentrieren können", betont Sektionsleiter Helmut Hnelozub.
Neuer Trainer wird der Perchtoldsdorfer Ferdinand Bosch. Der 45jährige Bankangestellte hat schon einige Trainerstation hinter sich gebracht und gilt als erfahrener und kompetenter Trainer. Bosch war unter anderem Trainer in Hof (Meister), Trumau (2x Vizemeister), Gattendorf und Kaltenleutgeben.
Als Spieler war er uns u.a. als "Bomber" von Lanzendorf bekannt. Bei vielen weiteren Vereinen, wie Bad Vöslau, Vösendorf, Traiskirchen oder Trumau konnte er ebenso Erfahrung sammeln.
Er besitzt die Landesverbandstrainerlizenz. Seine Schwerpunkte sind der Aufbau und die Integration von jungen Eigenbauspielern in die Kampfmannschaft. Klare Vorstellungen von Disziplin, modernen Trainingsmethoden und Leistungsoptimierung gelten als seine Vorgaben.
Mit Ferdinand Bosch wurde eine längerfristige Zusammenarbeit ins Auge gefasst. Vorerst liegt der Schwerpunkt aber, gemeinsam mit unseren Spielern, noch den Sprung aus der Abstiegszone zu schaffen.
Wir wünschen dem neuen Trainer viel Erfolg und eine schöne Zeit beim SC Maria Lanzendorf.
Wir bedanken uns bei Günther Kastner, der in den letzten Jahren eine wichtige Stütze im Verein war. Als Cotrainer war er auch am Meistertitel 2011 beteiligt, als Spieler beim Meistertitel 2005. Als Trainer war er sehr zuverlässig, hatte aber einfach in entscheidenden Situationen wenig Glück mit seiner Mannschaft.
GV, 22.04.2012
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