Saisonbilanz I: Das Team - viel Schatten und wenig Licht

Kehraus beim SC Maria Lanzendorf

Zwei Highlights gab es in dieser Saison. Der Klassenerhalt und der Heimsieg über Himberg. Ansonsten war die Saison 2011/2012 für uns eine ziemlich zähe Angelegenheit. Eigentlich kann es nur besser werden.

Begonnen hat die Meisterschaft mit einem 5:0 Debakel in Mannersdorf. Danach gab es bereits zwei Spiele, die richtungsweisend und typisch für die Meisterschaft sein sollten. Gegen Marienthal verloren wir durch ein Tor in der 88. Minute mit 1:0 und gegen Gumpoldskirchen verhinderten drei kapitale Fehler von Goalie Scheidl einen Sieg. Danach folgten drei Siege en suite gegen Fischamend, Kaltenleutgeben und Wampersdorf. Das war die beste Phase in der Meisterschaft. Von da an ging es aber wieder bergab. Drei Niederlagen gegen Himberg, Velm und Sommerein folgten wieder zwei Remis gegen Kleinneusiedl und Breitenfurt. Mit der 0:2 Heimniederlage gegen Sarasdorf und einem überraschenden 6:2 Auswärtssieg in Berg gingen wir in die Winterpause.

Dieser letzte Sieg hat auch den bereits im Winter angedachten Trainerwechsel hinaus gezögert. Das Frühjahr beginnt mit vier knappen Niederlagen gegen Berg, Gumpoldskirchen, Mannersdorf und Marienthal. Danach schien es bergauf zu gehen. Fischamend und Kaltenleutgeben wurden bezwungen, gegen Wampersdorf ein Remis erreicht.

Letztlich kamen wir aber nie richtig aus der Abstiegszone. Nach einem kurzen Hoch folgte sofort wieder ein Tief. So auch das Spiel gegen Eichkogel, das mit 4:0 verloren ging und einen Trainerwechsel nach sich zog.

Unter Trainer Ferdinand Bosch gab es schließlich bis zum Saisonende eine ansprechende Bilanz. 1 Sieg, 2 Remis und 2 Niederlagen sicherten letztlich knapp den Klassenerhalt. Highlight war sicherlich der Sieg im Derby gegen Himberg, der den Himbergern den Nipf im Kampf um den Titel nahm.

Für einen Aufsteiger ist es sicher nicht schlecht, vorerst die Klasse zu erhalten. Insgeheim wurde aber viel mehr von unserer Mannschaft erhofft.

GV, 11.06.2012