Tolle Moral, aber Schiedsrichter Ringhofer war stärker

Die Spieler waren am Ende entsetzt

War es die Angst vor den Sommereinern Zuschauern oder war es Überforderung? Warum Schiri Leopold Ringhofer dieses Spiel dermassen beeinflußt hat, wird man wohl nicht ergründen können. Jedenfalls fügte er, mit Hilfe seines Assistenten Hikmet Serin, unserer Mannschaft eine bittere Niederlage zu.

Auch nach dem Spielende waren unsere besonnensten Spieler noch verwundert, warum der Schiri von der ersten Minute an unsere Spieler provozierte, um das Spiel in seinem Sinn leiten zu können. Ob es in der Vergangenheit Probleme mit ihm gegeben hat, wissen wir nicht, da unser Webmaster eigentlich Schiedsrichterleistungen nie kommentiert.

Heute muss man seine Unleistung aber erwähnen, sonst wäre so ein Spielausgang nicht möglich gewesen. Von Beginn an macht Schiri Ringhofer klar, auf wessen Seite er steht und pfeift jede Aktion der Maria Lanzendorfer ab und provoziert damit gelbe Karten, die er auch reichlich verteilt. Weitere entscheidende Aktionen sind eine klare Abseitsstellung, die zum 2:0 führt, der harte Ausschluss von Goalie Stöffl nach Handspiel an der Strafraumgrenze, ein Elfmeterfoul nach einem vorangegangenen Foul an unserem Spieler, ... die Serie ließe sich noch weiter bis zum Schlusspfiff fortsetzen. Es hat aber sowieso keinen Sinn, da es Tatsachenentscheidungen bleiben. Ringhofer kann jedenfalls stolz auf seine gelungene Arbeit sein.

Der Gegner Sommerein brauchte heute nicht viel zu dem Dilemma beitragen und eigentlich nur auf die Aktionen des Schiedsrichters warten und dann entsprechend zu reagieren. Dass dabei nur sechs Tore gefallen sind, war eigentlich noch ein Wunder.

Schließlich spielte unsere Mannschaft mit nur neun Mann und dazu noch mit einem Einhändigen im Tor. Manuel Scheidl, der verletzt auf der Ersatzbank saß war eigentlich nur als allerletzte Reserve gedacht. Dass er dann fast 70 Minuten das Tor hüten musste und nur eine Hand heben konnte, zollt ihm großen Respekt ab. Denn die Tore die er erhielt waren Tausendguldenschüsse. Ein großer Dank geht aber auch an Roland Stöffl, der nach sechs Jahren wieder das Tor für uns hütete. Leider wurde auch er ein Opfer von Schiedsrichter Ringhofer.

Zu unserer Mannschaft muß man sagen, dass sie wirklich eine tolle Moral bewies und auch in Unterzahl noch drei Treffer erzielte (2x T. Pokernus und Erkinger). Bei einem Spiel mit einem fairen Schiedsrichter wäre hier viel möglich gewesen.

Neben Stöffl und Hentschl fällt auch noch Macho Frey aus, der nach einem brutalen Foul schwer verletzt ausscheiden mußte. Nicht zu erwähnen braucht man, dass auch dieses Foul ungeahndet blieb.

Ein ganz bitterer Abend für unsere Mannschaft, die sich diesen Schiedsrichter nicht verdient hat.

SC SOMMEREIN - SC MARIA LANZENDORF 6:3 (3:1)

Die Reservemannschaft kassierte die 4. Niederlage in Folge und wird weiter an sich arbeiten.

Reserven: SC Sommerein - SC Maria Lanzendorf  3:2 (3:2)

 

GV, 07.10.2011