„In der Gebietsliga spielst du auch nicht mit Badeschlapfen“

Armin Pester im Interview mit meinfussball.at

Unser Neuzugang Armin Pester (27) stand über 100 Mal in der Regionalliga auf dem Feld und sammelte auch in der Burgenlandliga 43 Einsätze. Die sechsthöchste Spielklasse nimmt der Innenverteidiger aber genauso ernst.

Wir als Verein, verstärkten unseren Kader in der Sommertransferphase namhaft. Unter anderem mit dem Regionalliga Ost-Kicker Armin Pester, der vor seinem Engagement bei den Industrieviertlern auch über ein Karriereende nachdachte.

Trainer Djuro Mihaljica, mit dem Pester einst gemeinsam in Ritzing spielte, überzeugte den Innenverteidiger von einem Wechsel. Berufsbedingt musste der Sportwissenschafter kürzertreten, sein neuer Job bei Bundesligist Austria Wien macht ein regelmäßiges Training kaum möglich. „Wir haben gemeinsam eine Lösung gefunden, die für mich passt und zeitlich zu vereinbaren ist“, hängt der 27-Jährige seine Fußballschuhe noch nicht an den Nagel.

Kumpel Lemut als wichtiger Faktor

Ein weiterer großer Faktor neben Mihaljica ist auch der Transfer von Andreas Lemut. „Er ist einer meiner besten Freunde. Jetzt noch einmal mit ihm zusammenspielen zu können, ist richtig leiwand.“ Lemut und Pester standen in der Saison 2023/24 für den ASV Draßburg in der Ostliga gemeinsam auf dem Platz. „Das Gesamtpaket hat einfach gut gepasst.“

Nach vielen Jahren in der dritthöchsten Spielklasse sei die sechste Liga „schon eine Umstellung“ für Pester. „Ich mein, die Regionalliga ist jetzt nicht die Champions League, aber sie ist vom Niveau her schon eine gute Liga.“

Der erfahrene Defensivmann will ehrgeizig und hungrig bleiben, von seinen neuen Mitspielern aber auch nicht zu viel fordern: „Ich muss ein gutes Mittelmaß zwischen dem finden, was ich erwarten kann, aber natürlich auch meine Leistung auf den Platz bringen. Ich hab das schon von vielen Spielern und Trainern gehört, die Gebietsliga ist jetzt nicht so, dass man dort mit den Badeschlapfen spielt. Da muss man trotzdem Leistung bringen und mit 100 Prozent aufs Feld gehen.“

Pester: „Absolutes Neuland, aber spannend.“

Den Anspruch, herauszustechen, hat er immer noch: „Natürlich sollte man sehen, dass ich lange in der Regionalliga war. Mit 80 Prozent ist das nicht möglich.“ Was die Ziele und Erwartungen betrifft, konnte Pester noch nicht viel sagen. Er meinte allerdings: „Ich glaube, dass wir eine gute, homogene Mannschaft sind, die mit einem klaren Plan in die Meisterschaft gehen wird. Die Liga kann ich aber gar nicht einschätzen.“

Einige Kollegen spielen in Himberg, sein guter Freund Tin Zeco in Eggendorf. „Ansonsten ist es für mich absolutes Neuland, was aber auch spannend ist. Ich war jetzt eh lange in einer Liga mit vielen bekannten Gesichtern.“

Quelle: meinfussball.at

nwl, 26.07.2026