Keine Aggressivität in den Zweikämpfen
Schwache Leistung, Eigenfehler entscheiden Spiel, klare Niederlage trotz kurzer Hoffnung
Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal – und das sollte sich leider über die gesamte Spielzeit widerspiegeln. Bei sommerlicher Hitze entwickelte sich zunächst eine zähe Partie, in der beide Teams Mühe hatten, ins Spiel zu finden. Doch während wir zumindest defensiv stabil beginnen wollten, brachten uns Eigenfehler und mangelhaftes Zweikampfverhalten früh aus dem Rhythmus.
Der erste Rückschlag kam in Minute 37: Nach einem eigentlich harmlosen Outeinwurf von Markus Matejka sollte der Ball gesichert werden, doch ein Missverständnis in der Defensive ermöglichte es Weissenbachs Florent Thaci, dazwischenzugehen und zur Führung einzuschieben. Ein bitterer Moment, der uns sichtlich verunsicherte. Nur wenige Minuten später folgte der nächste Dämpfer – nach einem Freistoß griff unser Tormann Matthias Johann daneben, und plötzlich lagen wir mit 0:2 zurück.
Hoffnung keimt – und wird schnell erstickt
Nach der Pause zeigte unsere Mannschaft zumindest eine Reaktion. Mit mehr Einsatz und Willen gelang David Cecina per Kopf der wichtige Anschlusstreffer – und für einen kurzen Moment keimte Hoffnung auf. Man hatte das Gefühl: Jetzt geht noch etwas!
Doch diese Hoffnung hielt nicht lange.
Erneut waren es individuelle Fehler, die uns das Genick brachen. Beim 1:3 fing Thaci einen ungenauen Pass ab und verwertete eiskalt. Kurz darauf setzte er sich im Mittelfeld durch und traf erneut – ein Hattrick, der unsere Niederlage endgültig besiegelte.
Was besonders schmerzt: Es fehlte über die gesamte Spielzeit an Aggressivität, an Entschlossenheit und an der nötigen Körpersprache. Trainer Djuro Mihaljica brachte es nach dem Spiel auf den Punkt – ohne Wechselspieler und mit zahlreichen Ausfällen waren ihm schlicht die Hände gebunden, um Impulse von außen zu setzen.
Bitterer Nachmittag für unsere Farben
Diese Niederlage tut weh – nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern vor allem wegen der Art und Weise. Zu viele Eigenfehler, zu wenig Gegenwehr. Gerade in solchen Spielen muss man als Team enger zusammenrücken – das ist uns diesmal nicht gelungen.
U23: Enttäuschung auf ganzer Linie
Noch klarer muss man die Leistung unserer U23 ansprechen. Nach dem durchaus positiven Auftritt zuletzt in Himberg war diesmal nichts davon zu sehen.
Keine Laufbereitschaft, keine Zweikampfführung, keine Energie – stattdessen ein Auftritt, der Fragen aufwirft. Fußball lebt von Leidenschaft, Disziplin und Einsatz – genau diese Tugenden haben an diesem Tag komplett gefehlt.
Hier ist jetzt jeder Einzelne gefordert, sich zu hinterfragen. Denn klar ist:
Mit dieser Einstellung wird es schwer, in dieser Liga zu bestehen.
nwl, 04.05.2026
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